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Die Akademie und ihr
Förderverein
sind von drei
wichtigen Prinzipien beseelt: |
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Das Interdisziplinäre:
Verschiedene
Fächer und Wissenschaften sind in der Akademie vertreten. Für die
Entwicklung eines neuen Menschenbildes sowie eines neuen
Wissenschaftsverständnisses, das der Wirklichkeit und dem Menschen gerecht
wird, bedarf es des Dialogs aller wissenschaftlichen Disziplinen. |
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Das Interkulturelle:
Die Bereitschaft,
mehr von den verschiedenen Kulturen zu lernen und sie als Bereicherung zu
schätzen, ist das Fundament einer friedlichen Weltkultur. |
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Das Interreligiöse:
Auch im Sinne der Friedensarbeit ist es
wichtig, dass die Weltreligionen zusammenarbeiten. Es ist höchste Zeit,
engstirnige Vorurteile zu überwinden und zu erkennen, dass die Ethik aller
Religionen übereinstimmt. Menschliche Begegnungen sollen nicht durch
Fanatismus, gegenseitige Verachtung und Arroganz gekennzeichnet sein,
sondern durch die Haltung der Wertschätzung und Freundschaft.
Transzendenz offenbart sich in der Liebe. |
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Geschichtliche
Entwicklung menschlichen Zusammenlebens
Betrachtet man die verschiedenen Entwicklungsstufen der Menschheit, so
stellt man fest, dass sie sich von kleineren Einheiten zu grösseren
entwickelt hat: von der Familie zur Sippe,
zum Stamm, vom Dorf zum Stadtstaat und zur Nation.
Der jetzige Entwicklungsschritt verlangt eine weitere Stufe der Reife und
ein hohes Mass an Mitmenschlichkeit, Solidarität, Toleranz und Mündigkeit,
nämlich: die Einheit der Menschheit in ihrer Vielfalt. Noch verhält sich die
Menschheit nicht bewusst und gezielt nach diesem Ideal, aber diese Stufe der
sozialen kollektiven Reife wird sich mehr und mehr verwirklichen, und Hand
in Hand damit geht das friedliche Zusammenleben der Völker. Nach wie vor
wird dann ein gesunder Patriotismus Raum haben, aber unser Denken, Fühlen,
Wollen und Handeln wird in erster Linie global sein.
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Ziel und Weg
müssen übereinstimmen
Ein
Prinzip der Psychologie der Erkenntnis- und Liebesfähigkeit ist, dass Ziel
und Weg übereinstimmen müssen. Wenn das Ziel Liebesfähigkeit und Frieden
ist, dann ist der Weg auch Liebesfähigkeit und Friedfertigkeit. Dies zu
verwirklichen, geht nur über Zusammenarbeit und Begegnung. Mit der
Vereinsgründung haben die Mitglieder die Hoffnung, dass sie dadurch mehr zur
Verwirklichung des Friedens beitragen können. Sie betrachten dieses Ziel der
Friedenssicherung heute als wichtigsten Beitrag zur Kultur. Denn wohin wir
auch schauen, sind Angst, Aggression, Gewalt, Rassismus, Nationalismus und
Fundamentalismus an der Tagesordnung.
Worauf
es aber heute ankommt ist, mit Herzenskraft Brücken zu schlagen, die stärker
sind als Hass und Angst, stärker als das Ego, das vortäuscht, Friede sei
unmöglich. Durch die Überwindung des Egos gelingt es auch, Angst, Hass und
Vorurteile abzubauen.
Die
Mitgliedschaft im Förderverein ist nicht nur auf Fachleute beschränkt.
Der
Förderverein, die Akademie und ihre Institute vertreten das Prinzip der
Einheit der Menschheit in ihrer Vielfältigkeit und setzen sich deshalb für
eine interdisziplinäre, interkulturelle und interreligiöse Zusammenarbeit
ein. Sie sind parteipolitisch neutral und unabhängig.
Der Förderverein für die
Internationale Akademie für Humanwissenschaften und Kultur
ist eine im Handelsregister eingetragener und als gemeinnützig anerkannter
Verein. |
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